Mit Geduld und Herz zum Ziel - Reiten lernen durch fairen und feinen Umgang mit dem Partner Pferd, orientiert an der Westernreitweise

Das Westernreiten ist eine Arbeitsreitweise und Ziel ist es, dass die Pferde möglichst selbstständig mitdenken und arbeiten. Westernreiten wird auch als Signalreitweise bezeichnet, da der Reiter im Idealfall ein Kommando gibt, welches das Pferd selbstständig ausführt, bis das nächste Signal folgt. In unseren Augen ist das Westernreiten, sofern man es richtig ausführt, eine sehr schöne und auch fürs Pferd angenehme Reitweise.

Trotzdem ist es für uns sehr wichtig auch über den Tellerrand hinaus zu schauen. Jedes Pferd und jeder Reiter ist anders und kann nicht in eine Schublade gepackt werden. Das Pferd und auch der Reiter muss ganzheitlich betrachtet werden und dazu ist es unerlässlich seine Fühler zu allen Seiten auszubreiten und sich eine Menge an Wissen anzueignen. Deshalb finden wir es wichtig, ein breites Spektrum an Wegen und Möglichkeiten bieten zu können. Das Wohl der Pferde steht dabei für uns immer im Mittelpunkt. Gutes Training braucht neben Herz und Verstand auch viel Zeit und Geduld. Ziel sollte es sein, so lange wie möglich Spaß am Partner Pferd zu haben! Hierbei ist es unserer Meinung nach völlig egal welcher Sattel auf dem Pferd liegt oder welcher Reitweise ein Reiter angehört. Alle Reiter sollten zum Ziel haben das Pferd so lange wie möglich gesunderhaltend zu reiten, zu fördern und zu gymnastizieren.

“Ein Pferd ohne Reiter ist immer ein Pferd. Ein Reiter ohne Pferd nur ein Mensch” (Stanislav Jerzy Lec).

In unserem Reitunterricht legen wir großen Wert darauf, dass Reiter und Pferd eine harmonische Einheit bilden können. Wir versuchen durch gutes Grundlagentraining und Gymnastizierung eine feste Basis zu bilden aus der auch später leicht die schwereren Lektionen erarbeitet werden können.